Oktober 9th, 2009
Es gibt unzählige verschiedene Krankenversicherungsanstalten in Deutschland, die alle über ein unterschiedliches Angebot verfügen. Sowohl private als auch gesetzliche Krankenversicherungen bieten grundsätzlich ein Standardpaket an, wobei man als Kunde im privaten Bereich deutlich mehr Einfluss auf die Beiträge hat.
Wenn man seine Krankenversicherung wechseln will, so ist dies oftmals mit einigen Komplikationen verbunden. Gerade dann, wenn man bereits Kunde bei einer privaten Krankenkasse ist, muss man mit einigen Nachteilen auf finanzieller Seite rechnen. Dies sieht natürlich anders aus, wenn man aufgrund von diverser beruflichen Änderungen zu einer gesetzlichen Versicherung wechseln muss. Das kann passieren, wenn man von der Selbstständigkeit in ein Angestelltenverhältnis wechselt und das monatliche Einkommen dadurch verändert wird. Auch ein Wechsel von einer gesetzlichen Krankenversicherung hin zum privaten Bereich ist natürlich möglich.
Auf der einen Seite sind solche Veränderungen natürlich sehr stark vom Einkommen und dem Berufsfeld abhängig. Ein Landwirt ist nun einfach bei einer landwirtschaftlichen Krankenkasse Kunde und ein Beamter ebenfalls bei einer staatlichen. Gesetzliche Krankenversicherungen decken zwar im Allgemeinen alle notwendigen Leistungen im Gesundheitswesen ab, jedoch ist der Erhalt von Zusatzleistungen in vielen Fällen nur mit einer privaten Versicherung möglich.
Grundsätzlich hat man also die freie Entscheidung, zu welcher privaten Krankenkasse man gehen will, jedoch muss man sich einfach im Vorfeld informieren, denn der Wechsel der privaten Krankenversicherung kommt teuer und ob sich das lohnt ist dann natürlich fraglich. Denn üblicherweise läuft so ein Vertrag auf Lebenszeit, also bis zum Tod des Versicherungsnehmers oder bis dieser oder die Anstalt sich für eine Kündigung entscheidet, aus welchem Grund auch immer. Aus diesem Grund sind die finanziellen Einbußen bei einer frühzeitigen Vertragskündigung auch recht hoch.
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September 2nd, 2009
Österreich ist ein Sozialstaat, was bedeutet, dass bestimmte Leistungen für die Staatsbürger zur Verfügung stehen. Im Gegensatz dazu steht etwa Amerika, wo die Menschen eigene Versicherungen bezahlen müssen, um im Falle der Krankheit abgesichert zu sein. Denn ansonsten kostet ein einziger Arztbesuch ein halbes Vermögen. Da manche den enormen finanziellen Aufwand nicht selbst stemmen können, waren einige schon seit Jahren nicht mehr bei Ärzten. Sowohl die Türen für Zahn-, Augen- oder auch Allgemeinarzt bleiben ihnen somit verschlossen. Das könnte in Österreich nie passieren, da eben jeder Bürger ein Anrecht auf medizinische Versorgung hat. Ist jemand arbeitslos, wird er mit einem kleinen Beitrag durch den Staat unterstützt. Auch Schüler und Studenten erhalten Beihilfen um ihre Ausbildung sorglos zu beenden. Denn jeder Mensch sollte ein Anrecht auf Bildung haben, egal wie reich oder wohlhabend seine Eltern sind.
Der Sozialstaat funktioniert also anscheinend recht gut. Jedoch bei einem Punkt ist man sich schon seit längerem uneinig. Die Pensionen werden auf der ganzen Welt heiß diskutiert. Denn durch die Überalterung der Gesellschaft haben immer mehr Leute Anspruch auf die Unterstützung im Alter. Die Geburtenrate ist trotzdem niedrig und somit können weniger Menschen das System unterstützen. Denn die arbeitende Generation zahlt sozusagen in den Pensionstopf mit ein. Später, wenn sie selbst alt ist, wird sie genauso Subventionen und eine Rente erhalten. In der Theorie ist das zumindest so. In der Praxis jedoch wird das Geld höchstwahrscheinlich nicht mehr dafür reichen. Zwar ist es die Aufgabe der Politiker zu versichern, dass dafür schon in baldiger Zukunft eine Lösung gefunden werden wird, aber welche das sein wird, steht noch in den Sternen. Um eine Pensionsverkürzung oder eine Einschränkung der Pensionsbezieher wird man vielleicht nicht herumkommen. Deshalb werden private Pensionsversicherungen auch immer beliebter. Viele Jüngere sparen heute sogar schon dafür.
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Februar 12th, 2009
Grundsätzlich hat so ziemlich jeder Mensch in der westlichen Welt irgendeine Versicherung abgeschlossen und sei es nur eine einfache Krankenversicherung. Wenn man jedoch einen genaueren Blick auf den Begriff „Versicherung“ und den Angeboten, die solche Anstalten anbieten wirft, so stellt man sehr schnell fest, dass nicht immer eine totale Kostenübernahme der Fall ist. Sehr häufig kommt es vor, dass man dann doch einen gewissen Anteil an den Kosten des Schadens selbst übernehmen muss. Diese Kosten nennt man „Selbstbehalt“
Im Vorfeld sollte man unbedingt einen Versicherungsvergleich anstellen, um die für sich idealen Konditionen ermitteln und danach den Vertragspartner wählen zu können.
Dabei kommen doch einige Probleme im Krankheitsfall auf, denn der Versuch, die Kosten für die Versicherungen gering zu halten führt oftmals dazu, dass jemand auf eine Behandlung verzichtet, weil er sich den Selbstbehalt nicht leisten kann oder leisten will. Dadurch kommt auch automatisch weniger Geld ins System hinein, da die Behandlungskosten zur Gänze entfallen und es entstehen weniger Steuern, was wieder weniger Einnahmen bedeutet.
Besonders von diesem Selbstbehalt betroffen ist der Gesundsheitsbereich. Man kann ihm oftmals nur durch zusätzliche Versicherungen (Zahnzusatzversicherung usw.) entgehen. Im Dschungel der Versicherungen gibt es viele verschiedene Angebote, die je nach Höhe des entstandenen Schadens, der Beiträge und anderer Bemessungsgrundlagen eine Veränderung des Selbstbehalts bestimmen. Auch die freiwillige Entrichtung eines Selbstbehalts ist möglich, um auf längere Sicht einen Bonus zu erhalten.
Der Selbstbehalt ist sicherlich eine gute Möglichkeit, um unnötige Zahlungen für Versicherungen zu verhindern, aber lässt auch sehr viele bedürftige Menschen durchs Raster fallen, die sich diesen Selbstbehalt nicht immer leisten können. Gerade im Gesundheitswesen kann dies fatale Auswirkungen haben. Durch die Wirtschaftskrise wird dies nur noch mehr unterstützt, denn da sitzt das Geld ohnehin nicht mehr so locker, wie vielleicht zuvor.
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Dezember 31st, 2008
Vielleicht haben Sie ja von Ihren Eltern, Großeltern oder anderen Verwandten eine Immobilie geerbt. Oder Sie sind ein Fan alter Gemäuer, die Charme und Geschichte ausstrahlen und Sie möchten gerne eine Altbauwohnung mitten in der Großstadt, ein Bauernsacherl, oder einen Vierkanter am Land bewohnen.
Falls Sie sich für einen Altbau entscheiden, wird Sanieren und Renovieren unumgänglich sein. Wenn Sie ein Heimwerker sind und vieles davon selber machen können, werden Sie eine Menge Geld sparen. Aber Sie sollten diesen Schritt wirklich nur wagen, wenn Sie Liebe und Engagement in die Renovierung und Sanierung investieren. Falls Sie in dem Glauben Geld zu sparen eine alte Immobilie erwerben und denken, die Sanierung wird sie billiger kommen als ein Neubau, nun, da haben schon viele herbe Enttäuschungen erlebt.
Bei der Baufinanzierung sollten Sie auch unbedingt alle Möglichkeiten von Förderungen ermitteln. Meistens gibt es Landesförderungen, die von der Anzahl der Kinder abhängen, aber auch, und das ist bei der Sanierung von Altbau besonders interessant: Förderungen, die sich auf die energetische Qualität der Immobilie beziehen und bessere Konditionen, wenn man sich für umweltfreundliche Energieformen entscheidet.
Versuchen Sie auch alle unbesicherten Kredite und Rücklagen auszuschöpfen, bevor sie mit der Bank über das konkrete Darlehen verhandeln. Banken versucht, das eigene Risiko zu minimieren und Hypotheken als Sicherung für das Darlehen zu bekommen. Das bedeutet, dass die Ansprüche der Bank, bzw. der Banken, falls mehrere Institute in die Finanzierung involviert sind, im Grundbuch eingetragen werden. Das ist für den Darlehensnehmer wiederum mit zusätzlichen Kosten verbunden.
Bedenken Sie immer die Gesamtbelastung bei allen Finanzierungsformen. Nur über die Zinsen zu sprechen, ist nicht aussagekräftig, da ja noch allerlei Nebenkosten anfallen werden. Und wenn die Sprache auf die Zinsen kommt, so achten Sie darauf, vom Effektivzinssatz zu sprechen. Der Normalzinssatz ist als Kalkulationsgrundlage irrelevant, da er viele weitere Kosten nicht beinhaltet. Am besten lassen Sie sich die Gesamtbelastung über die ganze Laufzeit ausrechnen. Und denken Sie daran, dass differente Angebote, auch wenn sie nur 0,1 % ausmachen, aufgrund der langen Laufzeit eine ganz ordentliche Summe ausmachen können.
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August 4th, 2008
Lange Zeit standen Darlehensverhältnisse zwischen einander unbekannten Personen in Verruf: Von Kredithaien war die Rede und von unlauteren Geschäften mit zwielichtigem Beigeschmack. In den letzten Jahren hat sich dieses Bild gravierend gewandelt: Spezielle Plattformen vermitteln Kreditgeber und Darlehenssuchende aus dem privaten Sektor. Dabei lassen sich für beide Seiten günstige Konditionen erzielen: Die sonst übliche Marge der Bank fällt weg. Darlehensnehmer können sich so über günstige Konditionen für ihren Kredit freuen und Kreditgeber verzinsen ihre Ersparnisse deutlich besser als auf dem Sparbuch oder dem Girokonto.
Das Prinzip der Plattformen, von denen sich mehrere im deutschsprachigen Raum etabliert haben, ist einfach: Anmelden entweder als Kreditgeber oder Kreditnehmer und auf im System eingestellte Offerten, die zu den eigenen Zielen und Bedürfnissen passen, reagieren. Darlehensnehmer müssen in der Regel eine Schufa-Auskunft bereitstellen. Auf diese Weise wird die durchschnittliche Bonität der Kreditsuchenden deutlich verbessert, wodurch sich die Attraktivität für alle Beteiligten erhöht.
Kommt es zu einer Übereinkunft zwischen zwei Teilnehmern der Plattform, wird der Darlehensvertrag geschlossen und der Kreditbetrag ausbezahlt. In der Regel schließt sich an diesen Vorgang zeitnah der Beginn der Tilgung an. Die Kreditplattform fungiert dabei als Vermittler und Zeuge der Vertragsbedingungen. Weiterhin wird durch das bei der Anmeldung zum virtuellen Marktplatz erforderliche Prozedere die Authentizität der im Rahmen der Plattform agierenden Parteien gewährleistet: Betrügerische Absichten haben keine Chance.
Der Markt für Kredite von Privaten an Private wird sich nach Ansicht von Experten in den nächsten Jahren noch deutlich ausdehnen. Zum einen können für alle Beteiligten günstige Konditionen realisiert werden, zum anderen wird mit der Zahl der erfolgreich vollzogenen Schulverhältnisse auch das Vertrauen von beiden Seiten deutlich zunehmen. Da die Kosten zur Teilnahme an dem Handel über die Plattform sehr gering sind zw. In einigen Fällen sogar keine Gebühren entstehen, werden die Marktplätze in der Zukunft einen wichtigen Beitrag zur Vermittlung von Darlehen leisten.
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Juli 28th, 2008
Jeder, der in letzter Zeit auch nur halbherzig die Wirtschaftsnachrichten verfolgt hat, weiß, dass wir uns gerade in einer turbulenten Wirtschaftslage befinden.
Großbanken müssen Abschreibungen in Milliardenhöhe aufgrund der Subprime-Krise vornehmen, die Börsenkurse röcheln am Boden, die Inflation galoppiert vor sich hin.
Als wäre die internationale Ökonomiemisere und eine Teuerungswelle nicht genug, verzeichnet der Rohölpreis jeden Tag einen neuen Höhepunkt.
Wo ist mein Geld in solchen Zeiten, in denen man nicht einmal der eigenen Bank vertrauen kann, also noch sicher?
Zwar wird ihnen jeder Finanzexperte, Steuerberater und Bankmitarbeiter diese Frage anders beantworten –oftmals sicher nicht ganz unparteiisch-, doch zeichnet sich ein deutlicher Trend ab.
Kleinanleger, aber auch Fondsmanager ziehen sich Zusehens aus Aktien zurück und wechseln lieber wieder in sicherere Anlageformen, obgleich man mit genug Weitblick gerade horrende Gewinne an der Börse einfahren könnte.
Jedenfalls erfreut sich das gute alte Sparbuch, auch aufgrund der gerade sehr hohen (Leit-)Zinsen, einer wahren Renaissance, ebenso der Bausparer.
Allerdings gewinnt gerade ein relativer Underdog am Finanzmarkt an Boden, nämlich das Festgeld.
Diese Form der Anlage ist sowohl für die Geldinstitute als auch den Sparer eine sichere Bank (no pun intended).
Sie bietet den beiden Seiten den Vorteil, dass man sehr einfach und genau mit Gewinnen und Ausschüttungen aus der Anlage kalkulieren kann und dass das Ganze ein recht bodenständiges Geschäft, ohne komplizierten Anleihen, Fonds und Derivaten, ist.
Die Festgeldzinsen, also quasi der Ertrag des Sparers, sind festgelegt und zurzeit auch sehr, sehr attraktiv, meist noch um einiges besser als beim klassischen Sparbuch. Dazu kommt, dass sich über solch bestehende Festgeldkonten sehr günstig Kredite abwickeln lassen, was bei der Zinslage von enormem Vorteil ist. Denn so gut die Zinsen fürs Sparen stehen, so schlecht sehen sie derzeit für einen Kreditnehmer aus.
Auch wenn die sicherste Variante nicht immer die beste und lukrativste ist, so kann man zumindest gerade mit konservativen Anlagen kaum verlieren.
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Juli 19th, 2008
Nachdem ein deutscher Nutzer des Online Bankings einem Betrüger zum Opfer gefallen ist und ihm daraus Schaden entstand, musste der Fall vor dem Landesgericht Köln aufgearbeitet werden. Hierbei ging es um die Frage, ob und inwiefern der Betrogene des Mitverschulden verantwortlich gemacht werden konnte.
Dieser Fall hat eine allgemeine Diskussion über die rechtliche Lage von Opfern in Fällen von Online- Banking- Betrug aufgeworfen, die vor kurzem mit einem Beschluss beendet wurde, welche Kriterien ein Online Banking Kunde erfüllen muss, um nicht als Mitverschuldeter zu gelten. Durch den rasanten Anstieg des Online Bankings, vor allem durch Direktbanken, die Tagesgeld und Fonds nur mehr online anbieten, war diese Entscheidung eigentlich schon längst überfällig. Aber zum Glück sind Verbrechen in dieser Hinsicht selten, da online Finanzanlageformen wie Tagesgeldkonto oder Fonds sehr gut geschützt sind.
Die Liste der Eigenverantwortung, die ein Online Banking Kunde, trägt, lautet wie folgt:
Der Nutzer muss eine aktuelle Virenschutzsoftware und zweitens eine Firewall auf dem neuesten Stand installiert haben. Die Sicherheitsupdates für sein Betriebssystem müssen regelmäßig durchgeführt werden. Die Warnungen und eventuellen aktuellen Warnhinweise der Banken müssen vom Kunden beachtet werden. Die persönlichen Codes, der PIN und der TAN, dürfen niemals per Telefon oder Mail bekannt gegeben werden, das würden die seriösen Bankangestellten niemals verlangen. Auch diese Warnung muss ernst genommen werden. Und als 6. Grund für Mitverschulden würde gelten, wenn der Kunde unechte, offensichtlich gefälschte Internet- Seiten nicht erkennt, wenn etwa sehr viele Tipp- oder Rechtschreibfehler vorhanden sind, die URL nicht stimmt oder die Verschlüsselung unvollständig ist.
Der letzte Grund ist allerdings immer noch Ansichtssache, beziehungsweise muss von Fall zu Fall neu beurteilt werden, da die Fälscher solcher Homepages auch immer perfekter gestalten. Und sollte die Fälschung von der originalen Homepage kaum oder gar nicht zu unterscheiden sein, bleibt auch das Selbstverschulden aus.
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Juni 27th, 2008
Verbraucherkredite erfreuen sich in Zeiten knapper Kassen besonders großer Beliebtheit. Kein Wunder – schließlich möchten Konsumenten sich ihre verdienten Wünsche auch in wirtschaftlich weniger guten Zeiten erfüllen und Anschaffungen nicht schmerzlich weit in die Zukunft verschieben.
Für Kredite sind Zinsen zu zahlen – hinlänglich bekannt. Weniger bewusst ist vielen Verbrauchern offensichtlich, welch eklatante Unterschiede sich beim genauen Blick auf die Konditionen der verschiedenen Anbieter auftun. Die Unterschiede können sich im Extremfall, gemessen an der Spanne zwischen günstigstem und teuersten Anbieter, auf zweihundert Prozent belaufen - bei einem hoch frequentierten Darlehensbetrag von 10.000 Euro und einer Gesamtlaufzeit des Kredits von 48 Monaten.
So werden im schlimmsten Falle weit über 1000 Euro zu viel ausgegeben – 1000 Euro, die sicherlich zu anderen Zwecken besser eingesetzt werden könnten. Die erheblichen Unterschiede in den Kreditkonditionen verlangen von Verbrauchern eine eingehende Recherche im Vorfeld der Darlehensauszahlung. Keineswegs sollte ausschließlich die Hausbank befragt werden – hier lauern besonders oft Kostenfallen. Besser ist die Suche nach einem Darlehen über das Internet. Zahlreiche speziell dem Thema Kredit gewidmete Internetportale bieten nicht nur eine schnelle und kostenlose Suche nach einem günstigen Darlehen, sondern können über Erfahrungsberichte anderer Kunden auch Aufschluss über die Servicequalität eines Geldhauses geben.
Bedeutsam ist weiterhin der Blick ins Detail der Konditionen. Besonders günstige Zinsen gelten oft nur in Verbindung mit anderen Vertragsbestandteilen, die dem Kunden weitere Kosten abverlangen. Darlehen sollten immer zu 100 Prozent ausbezahlt werden und mit einer konstanten Rate Zins und Tilgung gleichermaßen abgelten, damit die Belastung für den Kreditnehmer überschaubar bleibt und die Planung der persönlichen Finanzen sicher ist.
Viele günstige Anbieter verstehen sich als Direktbanken, die kein kostenintensives Filialnetz betreiben, sondern mit ihren Kunden ausschließlich via Telefon und Internet korrespondieren. Die eingesparten Betriebskosten werden aufgrund des starken Wettbewerbs zwischen den Instituten in Form günstiger Darlehenszinsen an den Kunden weitergereicht.
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April 10th, 2008
Ein Kredit ist ein unter Konsumenten sehr beliebtes Mittel, wenn es darum geht, den finanziellen Spielraum zu erweitern. Heute kaufen, morgen zahlen – so lautet das Motto vieler Händler, die durch die Gewährung großzügiger Zahlungsmodalitäten ihren Absatz anzukurbeln versucht sind.
Nicht jeder Verbraucher aber kommt in den Genuss von Konsumkrediten; vielmehr steigt die Zahl der nicht kreditwürdigen Personen in der BRD konstant an. Schlechte Bonität ist in den meisten Fällen verbunden mit einer negativen Zahlungshistorie. Wurde in der Vergangenheit eine offene Mobilfunkrechnung nicht bezahlt oder ist ein Ratenkredit geplatzt, so erfährt in der Regel die Schutzgemeinschaft für Allgemeine Kreditsicherung (kurz: Schufa) mit Sitz in Wiesbaden davon und erweitert ihre Datenbank um dieses Ereignis. Da vor jedem Darlehen die Auskunftei von der Bank oder dem Händler zum Zahlungsverhalten des Antragstellers befragt wird, bekommen Verbraucher mit einem solchen Negativmerkmal in der Regel keinerlei Darlehen mehr.
Die Lösung für von dieser Bürde geplagte Zeitgenossen scheint indes schon gefunden: „Kredit ohne Schufa“ lautet der immer häufiger präsente Werbeslogan von Kreditvermittlern, die Interessenten versprechen, ihnen Darlehen zu vermitteln, ohne das eine Abfrage der Auskunftei erfolgt. Dabei wird damit geworben, bei Banken im deutschsprachigen Ausland ein Darlehen zu erhalten. Diese Kreditinstitute sind keine Schufa- Vertragspartner und haben dementsprechend keinen Zugriff auf deren Datenbank. Für solche Darlehen wird in der Regel lediglich ein festes und gesichertes Einkommen benötigt.
In der Tat ist es für deutsche Staatsbürger möglich, in der Schweiz oder in Österreich einen Kredit zu bekommen. Die Auszahlungssummen belaufen sich allerdings meist nur auf wenige Tausend Euro. Dies reicht zwar für die Erfüllung der dringendsten Wünsche, für mehr allerding auch nicht.
Die Kredite aus dem Ausland werden in der Regel ähnlich verzinst wie es bei Darlehen aus der BRD auch der Fall ist. Die Auszahlung erfolgt entweder über das Girokonto der Hausbank oder in bar über die nächste Postfiliale. Letztere Variante wird insbesondere von Verbrauchern gewählt, die nicht möchten, dass ihre Hausbank von dem neuen Darlehen erfährt.
Ob auskunftsfreie Kredite wirklich eine gute Lösung sind, bleibt zu hinterfragen. Auf der einen Seite mögen die Darlehen helfen, wenn ein finanzieller Engpass vorliegt und auf anderem Wege keine Geldmittel zu bekommen sind. Auf der anderen Seite aber hat es durchaus seinen Grund, dass bei Vorliegen eines Negativmerkmals die meisten Banken nicht mehr bereit sind, weitere Kredite einzuräumen. Schließlich gab es ja in der Vergangenheit schon einmal Schwierigkeiten mit der ordnungsgemäßen Erfüllung der finanziellen Pflichten.
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